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Was genau ist die private Rentenversicherung?

Die Rentenversicherung ist eine Form der Altersvorsorge. Weil sie eine kapitalbildende Lebensversicherung ist, wird sie auch als Kapitallebensversicherung bezeichnet. Sie legen im Erwerbsalter Kapital bei einem Versicherer an. Durch Verzinsung oder wahlweise auch die Investition in Fonds vermehrt sich Ihr Geld. Sie selber entscheiden, wieviel Geld Sie anlegen möchten und ob dies auf regelmäßiger – zum Beispiel monatlicher – Basis oder in Form eines Einmalbetrags geschehen soll. Sie bestimmen, ab welchem Alter Sie das Kapital ausgezahlt bekommen möchten. Möglich ist die Einmalausschüttung oder eine regelmäßig ausgezahlte Rente. Oftmals liegen diesbezügliche Rentenbeträge im monatlich dreistelligen Bereich.

Bei Vertragsabschluss wird – im Gegensatz zu vielen anderen privaten Versicherungen – keine Gesundheitsprüfung seitens der Versicherung gefordert. Selbst wenn eine potentielle Kundin oder etwaiger Kunde chronisch krank oder erblich vorbelastet sein sollte, hat das keinen Einfluss auf die Versicherungskonditionen. Insgesamt muss beachtet werden, dass ein einziges privates Vorsorgeprodukt trotz zusätzlichen Bezugs gesetzlicher Rente meist nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Viele investieren deshalb in mehr als ein Produkt, damit sie die Rentenauszahlungen durch Nutzung mehrerer Zusatzversicherungen vergrößern, denn durch diese Zusatzversicherungen können sie ihre Rentenauszahlung auf verschiedene Quellen verteilen.


Klassische Rentenversicherung

Bei Klassik-Variante der Privatrente zahlen Sie einen von Ihnen festgelegten Beitrag ein – entweder als höheren Einmalbetrag oder in regelmäßigen Raten. Das Kapital wird variabel verzinst. Dabei gibt es einen Garantiezins, der Ihnen als Rentenzahlung mindestens zusteht. Der Zeitraum der Kapitalbildung wird auch Ansparphase oder Aufschubphase genannt.

Im Alter wird Ihnen das angesparte Vermögen als lebenslange Rente ausgezahlt (auch Leistungsphase oder Auszahlungsphase genannt). Ab wann Sie die Altersvorsorge beziehen, können Sie selbst entscheiden. Haben Sie ein Kapitalwahlrecht vereinbart, dann können Sie sich den Gesamtbetrag auch als Einmalleistung auszahlen lassen. Ob eine Einmalleistung oder die monatliche Rentenauszahlung mehr Sinn macht, hängt von der individuellen Lebenserwartung sowie den persönlichen Umständen ab.

Durch Festlegung der Beiträge und Dauer der Ansparphase ist die Höhe der Rente relativ vorhersehbar. Diese Form der Rentenversicherung ist eine sehr sichere Geldanlage. Aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase sind die Zinserträge allerdings derzeit gering.

Fondsbasierte oder fondsgebundene Rentenversicherungen

Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung handelt es sich um eine Kombination aus klassischer Rentenversicherung und Fondssparplan. Das Kapital oder Teile davon werden in einem oder mehreren Fonds oder in Aktien angelegt. Als Anleger haben Sie je nach Anbieter ein Mitbestimmungsrecht, in welche Wertpapiere investiert wird. Diese Variante birgt höhere Aussichten auf Renditen als die klassische Variante, aber auch ein entsprechend größeres Risiko. Das von Ihnen eingezahlte Kapital steht Ihnen jedoch zu Beginn der Leistungsphase zu – abzüglich der Vertragskosten durch den Anbieter.

Aufgrund des höheren Verwaltungsaufwandes sind diese Produkte meist teurer als klassische Rentenversicherungen. Wie auch bei der traditionellen Variante können Sie über die Höhe des von Ihnen investierten Kapitals und Ihr Alter bei der Auszahlung selbst entscheiden. Haben Sie ein Kapitalwahlrecht vereinbart, können Sie auch bei dieser fondsbasierten Alternative bestimmen, ob Sie die Vorsorge als Einmalbetrag oder lebenslang ausgezahlt bekommen möchten. Auch in diesem Fall ist es empfehlenswert, die Entscheidung anhand der persönlichen Pläne und Lebenserwartung bei dem geplanten Rentenbeginn zu treffen.


Kapitalbildung – Einmalzahlung oder regelmäßige Beiträge

Sowohl bei der Klassik-Variante als auch bei der fondsgebundenen Rentenversicherung können Sie selber entscheiden, ob Sie einmalig einen hohen Betrag einzahlen oder stattdessen regelmäßig kleinere Beträge. Allgemein gilt: Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto mehr wächst Ihr Kapital durch Verzinsung, und desto mehr Kapital steht Ihnen im Alter zur Verfügung.

Entscheiden Sie sich für die regelmäßige Beitragszahlung, können Sie dies je nach Anbieter monatlich, vierteljährlich und / oder jährlich tun. Fachleute empfehlen dabei die jährliche Einzahlung am Anfang des Jahres, da Sie so am meisten von den Zinsen profitieren und in der Regel keinen Ratenzuschlag zahlen müssen. Eine Einmalzahlung oder ein Einmalbetrag wäre dementsprechend höher und liegt meist im fünfstelligen Bereich.

Eine abgekürzte Beitragszahlung wäre eine Mischform: Bei dieser Variante schließen Sie für einen bestimmten Zeitraum, mindestens aber zwölf Jahre, eine Rentenversicherung ab. Sie zahlen allerdings nicht für den kompletten Zeitraum Beiträge. Möglich wäre beispielsweise, dass Sie fünf Jahre Kapital einzahlen und den Vertrag anschließend ruhen lassen.

Auch eine Einmalzahlung ist möglich: Dieser einmalig erbrachte Beitrag wird auf einem Depotkonto angelegt werden, welches variabel verzinst wird. Aus diesem entnimmt der Versicherer für einen Zeitraum von fünf Jahren eigenständig Rentenversicherungsbeiträge. Anschließend ruht die Versicherung bis zum Rentenalter – mindestens jedoch für sieben Jahre.

Welche Leistungen umfasst eine private Rentenversicherung?

Die private Rentenversicherung ermöglicht Ihnen entweder die Sofortrente durch die Zahlung einer größeren Geldsumme oder die aufgeschobene lebenslange und garantierte Rente durch regelmäßige Beitragszahlungen. Bei der Rentenvariante der Leibrente können Sie sich noch entscheiden, wie eine künftige Überschussbeteiligung in die Rentenauszahlungen einfließen soll. Sie können den Rentenvertrag mit einer Todesfallabsicherung wie Beitragsrückgewähr und Rentengarantie individuell gestalten.

Als freiwillige Absicherung für Ihre Altersvorsorge ist die private Rentenversicherung also eine mögliche Variante aus einem ganzen Paket von mehr oder weniger effektiven Investitionsmöglichkeiten, von der Kapitallebensversicherung bis hin zur Aktienanlage. Den Abschluss der Rentenversicherung können Sie als Eltern bereits sehr frühzeitig für Ihre Kinder vornehmen. Jeder, der geschäftsfähig und volljährig ist, kann für sich oder einen Dritten eine Versicherung abschließen. Da es hier nicht um die Absicherung eines Todesfallrisikos geht, bedarf es auch keiner Gesundheitsprüfung.


Wer sollte eine private Rentenversicherung abschließen?

Da die gesetzliche Rente im Alter in vielen Fällen nicht ausreichen wird, wird eine private Vorsorge empfohlen. Bereits heute können viele Rentnerinnnen und Rentner ihren Lebensunterhalt mit der gesetzliche Rente gar nicht oder kaum noch bestreiten. Bundesbürgerinnen und Bürger sind sich bewusst, dass sie zusätzlich privat fürs Alter vorsorgen müssen. Zwar zahlen Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung ein, sollten aber zusätzlich privat vorsorgen. Sind Sie selbstständig tätig, müssen Sie für das Alter komplett selbst vorsorgen. Auch Hausfrauen und Hausmänner ohne Einkommen sollten sich in puncto Altersvorsorge nicht nur auf ihren Partnerinnen und Partner verlassen.

Leider fällt der Durchblick im Dschungel der Privatrenten jedoch nicht leicht und entsprechende Investitionen sollten gut geplant werden – schließlich geht es um das persönliche Einkommen von morgen. Nur Sie selbst können entscheiden, ob eines der hier diskutierten Vorsorgemodelle für Sie eine Option ist. Lassen Sie sich bei der Auswahl Zeit und prüfen Sie Vorschläge der Versicherungsexperten genau.

Auszahlung – wann erhalte ich meine Rente, und welche Optionen gibt es?

Bei der Rentenversicherung unterscheidet man zwischen der aufgeschobenen Rente und der Sofortrente. Bei einer aufgeschobenen Rente erfolgen Einmalzahlung oder regelmäßige Zahlungen (über) Jahre oder Jahrzehnte, bevor die Rente ausgeschüttet wird. Bei der Sofortrente ist die Zahlung eines größeren Einmalbetrags auch im fortgeschrittenen Alter möglich. Dieser Betrag wird entsprechend des Namens umgehend beziehungsweise kurzfristig in eine lebenslang ausgezahlte, monatliche Sofortrente umgewandelt. Der ausgeschüttete Betrag liegt oftmals im dreistelligen Bereich.

Sie selber entscheiden schon bei Vertragsabschluss den Zeitpunkt der Auszahlung. Allgemein empfehlenswert ist, die Rente auch wirklich erst im Alter zu beziehen, da Sie dann weniger Steuern auf Ihre private Rente zahlen müssen. Haben Sie vertraglich eine Abruf- und Aufschubfunktion vereinbart, können Sie bei Bedarf die Auszahlungsphase vorziehen oder nach hinten verschieben – oftmals um je fünf Jahre.

Ist das Kapitalwahlrecht Bestandteil Ihres Vertrags, können Sie entscheiden, ob Sie die Summe als Einmalbetrag ausgezahlt erhalten oder als monatliche, lebenslange Rente. Der Einmalbetrag macht bei der Sofortrente allerdings keinen Sinn. Mit einer Flexibilitätsgarantie haben Sie auch während der Sparphase und im Rentenalter Zugriff auf Ihr Vermögen aus der Versicherung.

Bezüglich der monatlich beziehbaren Rente können Sie eine Dynamik vereinbaren, um Inflation entgegenzuwirken. Die monatlichen Beträge werden dann jährlich der Inflation angepasst und um einen gewissen Prozentsatz erhöht: Bei einer Volldynamisierung steigen sie jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz, anstatt über die Jahre ein gleichbleibender Rentenbetrag zu bleiben. Mit einem Auszahlplan können Sie sich das angesparte Vermögen auf Wunsch in selbst gewählten Abständen und selbst gewählter Höhe auszahlen lassen, bis es verbraucht ist – so beispielsweise als jährlichen, halb-, vierteljährlichen oder monatlichen Betrag. Ist das Geld verbraucht, haben Sie keine Ansprüche mehr auf eine lebenslange Rente.

Mit einem Banksparplan legen Sie Ihr Geld bei einer Bank an. Das Vermögen wird klassisch verzinst – oder auf Wunsch in Fonds angelegt. Steht das Rentenalter an, wird der Betrag von einem Versicherer in eine Rente umgewandelt. Der klassische Banksparplan selber ist aufgrund der geringen Verwaltungskosten relativ günstig. Verhältnismäßig teuer ist jedoch die Rentenberechnung der Versicherer am Ende der Vertragslaufzeit.



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