Rechtsschutz Versicherung Online

✔ Geld sparen, Rechte verteidigen: die Rechtsschutz­versicherung! ✔ Schütze Dein Recht und Dein Geld ✔ Finde jetzt einen passenden Tarif für den Ernstfall!


Rechtsschutz­versicherung: Wichtig zu wissen

✔ Eine private Rechtsschutzversicherung übernimmt im Falle einer Streitigkeit die Anwalts- und Gerichtskosten sowie Kosten für Beratung und Mediation. Die Rechtsschutz-Bausteine und der Tarif bestimmen den Umfang und die Leistungen der Rechtsschutz-Police.

✔ Eine gute Rechtsschutzversicherung ist schon für unter 100 Euro im Jahr erhältlich.

✔ Der externe Vergleich der Rechtsschutzversicherungen ist kostenlos, unverbindlich und liefert Ihnen sekundenschnell eine Auflistung von günstigen Tarifen und Versicherungsbedingungen entsprechend Ihrer Vorgaben.

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Wann ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

Recht haben und Recht bekommen kann schwierig werden, sofern man eine gerichtliche Auseinandersetzung nicht finanzieren kann. Ein Verfahren vor Richterinnen und Richtern kann eine teure Angelegenheit werden, denn nicht nur die Verhandlungskosten und das Honorar für Anwälte und Anwältinnen schlagen hoch zu Buche, sondern auch die hohen Kosten für Gutachterinnen, Gutachter und Sachverständige. Wer finanziell vorsorgen möchte, versichert sich und seine Lieben mit einer Rechtsschutzversicherung.

Privater Rechtsschutz ist nicht nur dann sinnvoll, wenn Sie als Verkehrsteilnehmerin oder -teilnehmer unterwegs sind, sondern auch bei Streit mit Nachbarn und Nachbarinnen, einem nicht Ihren Erwartungen entsprechenden Arbeitszeugnis oder Konflikten mit dem Vermieter oder der Vermieterin.

Die Rechtsschutzversicherung gibt es für verschiedene Bereiche, die Sie separat versichern können. Je nach Tarif und Deckungssumme übernimmt die Versicherung dann alle anfallenden Kosten im Rechtsschutzfall und für gerichtliche Streitigkeiten.

Anwalts- und Gerichtskosten bei Streitigkeiten sind teuer und können das eigene Budget leicht sprengen. Laut Statista.com hatten 2021 in Deutschland eine Vielzahl der Haushalte eine Rechtsschutzversicherung: so 31,8 Prozent für den Bereich Verkehr, 25,6 Prozent für den Bereich Familie und 13,1 Prozent der Haushalte für sonstige Sparten der Rechtsschutzversicherung.


Rechtsschutzversicherung Vergleich – passende Tarife finden

Bevor Sie sich für einen Versicherer entscheiden, ist es sinnvoll, Rechtsschutzversicherungen miteinander zu vergleichen. Der Grund: Bezüglich Jahresbeitrag, Preis-Leistung-Spanne sowie Umfang gibt es beim Versicherungsschutz gravierende Unterschiede.

Mit einem Familientarif können Sie zum Beispiel in vielen Fällen Beiträge sparen, denn die Partnerin, der Partner, Ihr Kind oder mehrere Kinder sind in einigen Tarifen automatisch mitversichert.

Achten Sie beim Abschluss der Rechtsschutzversicherung auch darauf, dass es nicht zu einer Doppelversicherung kommt. Wählen Sie die Tarife und Bausteine so, dass Sie ausreichend Versicherungsschutz für die für Sie relevanten Lebensbereiche genießen und das Preis-Leistungs-Verhältnis für Sie stimmt.

Privat Rechtsschutz – welche Bereiche gibt es?

Die Rechtsschutzversicherung werden in vier große Blöcke und damit in verschiedene Leistungsarten unterteilt, die wiederum je nach Versicherer verschiedene Rechtsbereiche umfassen können. So kann der Block Verkehrsrecht beispielsweise auch Schadensersatzrecht und Unstimmigkeiten mit der Verkehrsbehörde umfassen, das Arbeitsrecht kann zum Beispiel die Bereiche Vertrags- und Sachenrecht und/oder Schadensersatz abdecken. Einige Bausteine sind nur in Kombination mit anderen abschließbar, so etwa Arbeitsrechtsschutz in Verbindung mit Privatrechtsschutz.

Wenn Sie bereits im Rahmen einer anderen Versicherung Leistungsarten rechtsschutzversichert haben, zum Beispiel Verkehrsrechtsschutz über Ihre Kfz-Versicherung, dann können Sie für andere Rechtsbereiche separate Tarife abschließen. Auch können Sie sich für den Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung bei einem Anbieter für den Wohnrechtsschutz und bei einer anderen Versicherungsgesellschaft für den Privatrechtsschutz oder den Privat-Berufs-Rechtsschutz versichern.

Privat-Rechtsschutz

Eine Versicherung für Privatrechtsschutz greift im Alltag sowie privaten Bereich in den Sparten Familienrecht, Beruf, Verkehr und Wohnen. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten beispielsweise dann, wenn Sie juristische Streitigkeiten mit Ihren Nachbarn und Nachbarinnen haben, mit einer Dienstleistung nicht zufrieden sind oder bei einem Rechtsstreit um eine Geldanlage (Kapitalanlagerecht). Ehe-, Familien- und Erbrecht gehören ebenfalls zum Privatrecht und können Teil des Tarifs sein.

Je nach Anbieter gibt es große Unterschiede, was der Tarif beim Privatrechtsschutz umfassen kann. So stellt beispielsweise auch das Kaufrecht eine große Sparte innerhalb des Rechtsschutzes dar. Es greift, wenn Sie als Versicherungsnehmer oder Versicherungsnehmerin beispielsweise ein teures Produkt erwerben, das bereits nach kurzer Zeit defekt ist, Sie aber dennoch kein Recht auf Umtausch oder Rückgabe haben.


Verkehrs-Rechtsschutz

Ob Sie zu Fuß, mit dem Rad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Kraftfahrzeug im Verkehr unterwegs sind – Sie gelten dabei als Verkehrsteilnehmerin beziehungsweise Verkehrsteilnehmer.

Der Baustein für Verkehrs-Rechtsschutz hilft Ihnen dabei, das eigene Recht bei Unfällen, Sachschäden und Ähnlichem durchzusetzen, beispielsweise auch dann, wenn Ihnen unrechtmäßig der Führerschein entzogen wird. Dementsprechend weit verbreitet ist auch der Verkehrsrechtsschutz. 31,8 Prozent der Haushalte in Deutschland setzten 2021 laut einer Statista-Umfrage beim Rechtsschutz auf dem Baustein Verkehr.

Wohn-Rechtsschutz: (Miet-)Wohnrecht und Vermieterrecht

Pachten oder mieten Sie eine Wohnung, ein Haus oder ein Gelände, können Sie mit diesem Baustein Ihre Ansprüche als Mieterin oder Mieter festigen. Vermieten Sie eine oder mehrere Immobilien, kann eine Rechtsschutzversicherung ebenfalls sinnvoll sein. Streitigkeiten können leicht entstehen, etwa wenn Mieterinnen und Mieter Ihr Eigentum beschädigt hinterlassen, die Miete nicht zahlen, oder gegen Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen klagen.

Bestandteile dieser Tarifvariante können beispielsweise Mietrechtsschutz, Wohnungsrechtsschutz oder Grundstücksrechtsschutz sein, aber auch Steuerrechtsschutz, Schadensersatzrechts- oder Strafrechtsschutz.

Berufs-Rechtsschutz / Arbeits-Rechtsschutz

Der Berufsrechtsschutz lohnt sich vielfach sowohl für Selbstständige als auch für Arbeitnehmer und -nehmerinnen. Der Privat-Berufs-Rechtsschutz kann verschiedene Bereiche abdecken. Darunter fallen: beruflicher Vertrags-Rechtsschutz, Schadensersatz, Streits vor Sozialgerichten, Straf-Rechtsschutz und Ordnungswidrigkeitenrecht.

Der Privat-Beruf-Rechtsschutz oder Arbeitsrechtsschutz kann hilfreich sein, wenn Sie etwa nicht das verdiente Arbeitszeugnis ausgestellt bekommen, nicht wie vereinbart befördert, ungerechtfertigt abgemahnt oder gekündigt werden oder wenn ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird.

Vor Abschluss des Berufsrechtsschutzes oder Arbeitsrechtsschutzes sollten Sie sich genau erkundigen, welcher Schutz Ihrer persönlichen Arbeitssituation gerecht wird, denn auch hier gibt es große Unterschiede.


Wann ist die Rechtsschutzversicherung nicht zuständig?

Nicht immer ist die Rechtsschutzversicherung zuständig.

Kein Anspruch auf Unterstützung besteht beispielsweise meist in folgenden Fällen:

  • Wenn keiner Ihrer Tarifbausteine den betroffenen Rechtsbereich abdeckt.
  • Wenn eine Streitsache bereits vor Abschluss der Versicherung bestand.
  • Wenn eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit vorsätzlich begangen wurde.
  • Wenn Sie gegen Ihren eigenen Rechtsschutzversicherer klagen möchten.
  • Wenn es sich um Klagen vor Verfassungsgerichten oder internationalen Gerichtshöfen handelt.
  • Wenn es sich um eine vorbeugende Rechtsberatung handelt.

Was leistet die Deckungssumme der Rechtsschutz­versicherung?

Gerichtliche Auseinandersetzungen können teuer werden. Daher ist einer der zentralen Punkte beim Vergleich von Rechtsschutzversicherungen die Höhe der Deckungssumme, in deren Rahmen Sie Leistungen der Versicherung in Anspruch nehmen können. Sie sollte ausreichen, um mindestens zwei gerichtliche Instanzen zu durchlaufen und mindestens 300.000 Euro betragen.

Mithilfe der Deckungssumme können folgende Kosten übernommen werden, nicht jedoch Bußgelder oder Geldstrafen:

  • Anwaltshonorare gemäß der gesetzlichen Gebührenordnung,
  • Zeugengelder / Sachverständigenhonorare,
  • Kosten für außergerichtliche Lösungen (Mediation),
  • Gerichtskosten / Vollstreckungskosten,
  • falls notwendig, auch die gegnerischen Gerichtskosten,
  • Strafkautionen bis zu einer gewissen Höhe oder zinsfreie Darlehen für Strafkautionen,
  • Kosten für die Übersetzung notwendiger Dokumente im Ausland.



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